Nepal Bericht 1/2013, Willkommen in Nepal again!

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Ach ja … am Ende der Seite ist eine Bilder-Galerie sowie die Möglichkeit den Beitrag zu kommentieren! Nun aber zum Bericht …

Ankunft in Kathmandu

Nach unserem Aufenthalt in Indien haben wir uns erst mal auf deutlich kühleren Temperaturen im 1400m hohen Kathmandu gefreut.

130330_Reisebericht-Indien-02_html_m20bd6e5bUnsere deja vu Erfahrung gleich bei der Ankunft: zwei Tage (General) STREIK in Nepal, STAU und Stromausfall.

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130330_Reisebericht-Indien-02_html_41745e2fPositiv: es war ungewöhnlich wenig Verkehr auf den Straßen.

Aufgrund der Wasser-, Benzin- und Gasknappheit saßen wir gleich in Kathmandu fest und konnten nicht gleich in unser Bergdorf weiterreisen. Wie alles hatte auch dies zwei Seiten, so konnte ich erst mal die unzähligen Shops „besichtigen“ und das „Wuseln“ der vielen Menschen und Touristen in Thamel genießen.

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130330_Reisebericht-Indien-02_html_m3ae34120Nur die „sparsamen“ Fahrradrikshas waren „in Betrieb“, mal mehr, mal weniger …

Derzeit stehen den Bewohnern hier weniger als 8-10 Stunden Strom täglich zur Verfügung. Ungeschickt für uns die Zeiten, in welchen der Strom genutzt werden kann. Oftmals wird er erst abends, wenn es dunkel wird, freigeschaltet.

Garküchen in Kathmandu
Garküchen in Kathmandu
Garküchen in Kathmandu
Garküchen in Kathmandu

So hatten wir auch ausgiebig Zeit, in Kathmandu Freunde zu treffen. Seit kurzem lebt ein alter Freund aus Herberts Jugendzeit, Roland Steurer, welcher hier die nächsten Jahre für die GIZ arbeitet, in Kathmandu. Über ihn war es möglich, erste Kontakte zu unserem neuen deutschen Botschafter herzustellen, um ihn zu unserem Spendenfest einzuladen.

Weiterfahrt nach Pokhara

Busbahnhof in Kathmandu, früh morgens um 6:45 Uhr
Busbahnhof in Kathmandu, früh morgens um 6:45 Uhr
Busbahnhof in Kathmandu, früh morgens um 6:45 Uhr
Busbahnhof in Kathmandu, früh morgens um 6:45 Uhr
Los geht’s in Richtung Pokhara
Los geht’s in Richtung Pokhara
Los geht’s in Richtung Pokhara
Los geht’s in Richtung Pokhara

„Gut geschüttelt“ kamen wir dann wieder nach knapp 7 Stunden Busfahrt in Pokhara an. An die nepalesischen Straßen müssen wir uns erst wieder gewöhnen. Von unserem Indienaufenthalt waren wir ja was Straßen betrifft verwöhnt, auch wenn diese nicht mit unseren Verhältnissen zu vergleichen sind. Bei Gewitter sind diese hier meist überflutet und kleine Bäche mit Unrat zieren den grauen, löchrigen Asphalt.

Lakeside in Pokhara mit Aussicht auf die Berge
Lakeside in Pokhara mit Aussicht auf die Berge
Lakeside in Pokhara mit Aussicht auf die Berge
Lakeside in Pokhara mit Aussicht auf die Berge

Sehr überrascht waren wir, dass unser Dr. Bikhas nicht mehr für unser Phoolbaari Hospital arbeitet. Bikhas lebt nun mit seiner Frau bei seinen Eltern in Pokhara und bemüht sich derzeit, einen Platz an einer Uni für seine Facharztausbildung zu erhalten.

Dr. Bikhas mit Ehefrau Sisir, freudiges Wiedersehen
Dr. Bikhas mit Ehefrau Sisir, freudiges Wiedersehen
Dr. Bikhas mit Ehefrau Sisir, freudiges Wiedersehen
Dr. Bikhas mit Ehefrau Sisir, freudiges Wiedersehen

Bevor es nun weiterging in unser Bergdorf, war erst mal ein Großeinkauf von Nöten. Zusammen mit Phoolbaari konnten wir einen Kühlschrank für unsere Unterkunft in Bhakkal erwerben. Damit sind wir nun in der Lage, uns gesünder zu ernähren als im letzten Jahr.

Kauf eines Kühlschranks mit Anita and Jagannath (Vorstand von Phoolbaari in Nepal)
Kauf eines Kühlschranks mit Anita and Jagannath (Vorstand von Phoolbaari in Nepal)
Kauf eines Kühlschranks mit Anita and Jagannath (Vorstand von Phoolbaari in Nepal)
Kauf eines Kühlschranks mit Anita and Jagannath (Vorstand von Phoolbaari in Nepal)

Erstes Heimweh nach unserem Enkelkind Sandro und unseren Kindern stellt sich ein. Ein Telefonat und ausgiebig E-Mail und Whats-App Kontakt lindern ein bisserl.

Ankunft in den Bergdörfern Bhakkal und Sankhe

Bergdorf Bhakkal, hier leben wir wieder im Phoolbaari Haus ganz oben am Berg
Bergdorf Bhakkal, hier leben wir wieder im Phoolbaari Haus ganz oben am Berg
Bergdorf Bhakkal, hier leben wir wieder im Phoolbaari Haus ganz oben am Berg
Bergdorf Bhakkal, hier leben wir wieder im Phoolbaari Haus ganz oben am Berg

Bergdorf Bhakkal, hier leben wir wieder im Phoolbaari Haus ganz oben am Berg
Auf unserer Fahrt hatte ich wieder den sehr starken Drang, unseren Jeep zu verlassen. Die Straßen hier sind aufgrund des Monsuns m.E. wieder schlechter zu befahren als im letzten Jahr.

Nach meiner üblichen Deko im Bhakkalhaus und saubermachen fühlen wir uns hier nun schon fast wie zu Hause. Nur mit den großen Spinnen hier muss ich mich noch anfreunden.

... unser erster Morgen in Bhakkal
… unser erster Morgen in Bhakkal
... unser erster Morgen in Bhakkal
… unser erster Morgen in Bhakkal
Ausblick vom Phoolbaari Haus
Ausblick vom Phoolbaari Haus
Ausblick vom Phoolbaari Haus
Ausblick vom Phoolbaari Haus

Unsere Dorfbewohner, der Staff der Schule sowie des Phoolbarri Hospitals haben uns herzlich empfangen. Fast scheint es, als gehörten wir schon dazu und wir beginnen übergangslos da, wo wir letztes Jahr aufgehört haben.

News im Dorf:  Familienzuwachs bei Susila und Keshav, ihr zweites Baby (der ersehnte Junge!)
News im Dorf: Familienzuwachs bei Susila und Keshav, ihr zweites Baby (der ersehnte Junge!)
News im Dorf:  Familienzuwachs bei Susila und Keshav, ihr zweites Baby (der ersehnte Junge!)
News im Dorf: Familienzuwachs bei Susila und Keshav, ihr zweites Baby (der ersehnte Junge!)
Die Dorfkinder Bhakkals, unser Wildfang (in rot) ist zwischenzeitlich richtig „erwachsen“ zahm geworden.
Die Dorfkinder Bhakkals, unser Wildfang (in rot) ist zwischenzeitlich richtig „erwachsen“ zahm geworden.
Die Dorfkinder Bhakkals, unser Wildfang (in rot) ist zwischenzeitlich richtig „erwachsen“ zahm geworden.
Die Dorfkinder Bhakkals, unser Wildfang (in rot) ist zwischenzeitlich richtig „erwachsen“ zahm geworden.
Gegessen wird nach wie vor bei offenem Feuer……und auch die Nase muss nicht immer geputzt sein.
Gegessen wird nach wie vor bei offenem Feuer …
Gegessen wird nach wie vor bei offenem Feuer……und auch die Nase muss nicht immer geputzt sein.
… und auch die Nase muss nicht immer geputzt sein.

News in unserem Hospital: vor ca. 2 Monaten haben Dr. Durga Raj Maharja (li.Bild mit Herbi,mir u. Sunita) und die neue nurse, Sunita Gurung, ihren Dienst angetreten. Sehr herzlich und warm werden wir vom neuen phoolbarri hospital staff bei unserer Ankunft empfangen.130330_Reisebericht-Indien-02_html_m4764fc96

130330_Reisebericht-Indien-02_html_78dc470eAuch unser Hospital hat sich „verändert“, endlich konnte mit den Räumlichkeiten für das Personal auf dem Dach begonnen werden. Bis zum Festival sollten diese fertiggestellt werden.

130330_Reisebericht-Indien-02_html_6280965b130330_Reisebericht-Indien-02_html_650aba40

Neu ist auch die Wendeltreppe ...
Neu ist auch die Wendeltreppe …
... und die Kantine im Außenbereich
… und die Kantine im Außenbereich
Die neuen Pächter der Kantine
Die neuen Pächter der Kantine

Nachwuchs im Hospital gibt es auch, Bimsa und Shiva haben ein Mädchen bekommen. Leider leidet die Kleine stark unter Milchschorf (Säuglingsekzem), somit weint es viel und schläft wenig.

Unsere Waschmaschine, finanziert über Spendengelder im letzten Jahr, tut regelmäßig ihren Dienst im Herrenklo. Bei Kleidungsstücken ist Jotti (housekeeper) noch etwas vorsichtig, zu groß sind die Bedenken, dass die Wäsche kaputt geht.

Auch haben wir einen neuen Fahrer bekommen, Mr. Bodom heißt er und er fährt wirklich gut. Trotzdem verspüre ich noch immer (vor allem wenn’s bergauf geht) das ziemlich drängende Bedürfnis, blitzartig aus dem Jeep zu springen.

Schon bald nach unserer Ankunft besuchen uns Dr. Durga und Sunita im Phoolbaari Haus in Bhakkal und genießen deutschen Kaffee mit uns.

130330_Reisebericht-Indien-02_html_m7c7783b130330_Reisebericht-Indien-02_html_m70268674In Sankhe scheint alles beim Alten, Phulmoya mit Sohn im Dorfgasthaus serviert nach wie vor Dhal bath und Channa, und die Dorfältesten (im Bild neben mir) sitzen am Straßenrand, tratschen und beobachten das Dorfleben.

130330_Reisebericht-Indien-02_html_m7fca802e130330_Reisebericht-Indien-02_html_m12e4d9f6Auch der Staff im health post, Tila mit Babita und Jaljala, freuen sich, uns wiederzusehen. Zwischenzeitlich gab es 160 Geburten.

130330_Reisebericht-Indien-02_html_f232ac8Noch haben wir uns nicht an die langen Fußmärsche in die Dörfer gewöhnt und kämpfen mit Muskelkater.

130330_Reisebericht-Indien-02_html_147aed89130330_Reisebericht-Indien-02_html_cf6e31cAber wir wollen nicht jammern, mit großem Respekt begegnen wir auf unserem Weg den hart arbeitenden Bergfrauen.

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… trotz allem klagen sie nicht und haben immer ein Lächeln für uns parat …

130330_Reisebericht-Indien-02_html_m3ea6a26a130330_Reisebericht-Indien-02_html_m5c2573e3… und sind zu Scherzen mit uns bereit.

Auf unserem Weg durch die wunderschöne Gegend Nepals begegnen wir leider auch ab und zu Männern, welche sturzbetrunken am Straßenrand liegen.

130330_Reisebericht-Indien-02_html_183fd081130330_Reisebericht-Indien-02_html_m55f90c53Auch Herbert wurde sehr freudig an der Schule in Chhabbdi begrüßt. Nach unserem Spendenfest wird er voraussichtlich wieder an zwei Schulen volontieren. Noch in der Planung sind derzeit die Lehrerfortbildungen, aber das heißt hier noch lange nichts. Schuladministration wie bei uns gibt es hier nicht.

Die Dorfschule Chhabbdi
Die Dorfschule Chhabbdi
Im Lehrerzimmer mit Mr. Egye (Schulleiter) und Mr.Thapa
Im Lehrerzimmer mit Mr. Egye (Schulleiter) und Mr.Thapa
Im Klassenzimmer der älteren Schüler
Im Klassenzimmer der älteren Schüler
Und ein Klassenzimmer der jüngeren Schüler (im alten Schulgebäude)
Und ein Klassenzimmer der jüngeren Schüler (im alten Schulgebäude)

130330_Reisebericht-Indien-02_html_m384dffbDorfleben in Chhabbdi:

Bei der täglichen (Frauen)-Arbeit
Bei der täglichen (Frauen)-Arbeit
Bei der täglichen (Frauen)-Arbeit
Bei der täglichen (Frauen)-Arbeit

 

Im eigenen Stoffgeschäft (Mr. Shiva)
Im eigenen Stoffgeschäft (Mr. Shiva)
Krank und behindert im Hof liegend
Krank und behindert im Hof liegend

Am 18.03. startet nun das Spendenfest im Phoolbaari Hospital und die Vorbereitungen hierzu sind voll im Gange.

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Noch schnell werden die Wände und Pfeiler mit Farbe ausgebessert, im Streichen sind wir ja schon richtige Profis.

Der Dorfeingang sowie der Hospitaleingang, festlich geschmückt
Der Dorfeingang sowie der Hospitaleingang, festlich geschmückt
Der Dorfeingang sowie der Hospitaleingang, festlich geschmückt
Der Dorfeingang sowie der Hospitaleingang, festlich geschmückt
Die Hospitalmauer wird mit Plakaten beklebt
Die Hospitalmauer wird mit Plakaten beklebt

 

Ein Krankenzimmer wird zur Küche umgestaltet
Ein Krankenzimmer wird zur Küche umgestaltet
Das Festzelt wird aufgestellt (wurde in der ersten Nacht gleich wieder vom Sturm umgeweht)
Das Festzelt wird aufgestellt (wurde in der ersten Nacht gleich wieder vom Sturm umgeweht)
Die Musiker des Priesters spielen sich im Hospital ein
Die Musiker des Priesters spielen sich im Hospital ein

Täglich fahren unsere Fahrer mit dem Jeep und dem Ambulanzauto durch die Dörfer, verkünden die baldige Ankunft des Priesters Din Bhandhu Pokhrel und laden die Dorfbewohner zum Festival (und zum Spenden) ein.

Abschließend:

Morgenstimmung vom Balkon aus
Morgenstimmung vom Balkon aus
Morgenstimmung vom Balkon aus
Morgenstimmung vom Balkon aus

So das war es vorerst mal liebe Familie, Freunde und Kollegen, bis bald

Eure Brigitte und Herbert

... das Haar der Dorffrau ist 1,20 m lang!
… das Haar der Dorffrau ist 1,20 m lang!

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