Trekking Tour rund um das Annapurnamassiv

In Nepal endete das Jahr 2068 vor 4 Tagen und das Schuljahr ebenso. Die letzten drei Wochen ist dann allgemeine Examenszeit für alle Schulklassen. Die Schüler müssen dann eine Prüfungsgebühr bezahlen und die Prüfungen finden dann an zentralen Stellen statt. Wer besteht, kommt in die nächste Klasse oder muss wiederholen. Da in dieser Zeit kein Unterricht stattfindet und im Hospital die neue Hebamme ihre Arbeit erst in 2-3 Wochen aufnimmt, beschlossen wir, den Annapurna Roundtrek zu wagen.

Es ging also los am 1. April, mit dem Bus von Pokhara aus, ca. 3 Std. nordöstlich in das Dorf Bhulbhule.

Los geht's

Los geht's

Schaubild Trekkingtour

Schaubild Trekkingtour

Nun einfach mal in Kürze ein paar Daten dazu:

  • Ausgangspunkt  840 m
  • Aufstieg in 11 Tagen (bei 2 Akklimatisierungstagen in Manang/ 3500 m) auf 5416 m / Passhöhe  Thorung La.
  • Entfernung bis dahin : 100 km.
  • Abstieg auf 3700 m / Muktinath.
  • Dann mit dem Jeep nach Jomosom auf 2800 m und am nächsten Tag nach Tatopani 1200 m.
  • Dann zu Fuß auf 2800 m hoch / Gorepani und Abstieg nach NayaPul auf 1000 m.
  • Gesamtanstieg: 6200 m in 13 Tagen auch mit längeren flacheren Trekkingstrecken.
  • Gesamtabstieg 3400 m in 2 Tagen.
  • Zurückgelegte Km ohne Jeep insgesamt: 137 km.
  • Gesamtzahl der Wandertage : 13 T.

Vorweg unser Gesamteindruck:
Wir gingen los in der freudigen Erwartung, aus der für uns schon etwas drückenden Hitze der unteren Bergregion um 750 m Höhe herauszukommen, in ein angenehmes Klima mit einer wunderbaren Bergwelt und in unmittelbare Nähe zu den Bergriesen (7500-8000m), die wir in dieser Trekkingtour umrunden sollten. Was wir erlebten, waren im ersten Teil (Tag 1-3) schweißtreibende Tageswanderungen von 5-6 Stunden in tief eingeschlossenen Tälern entlang wilden Gebirgsbächen, die, von den unsichtbaren Gletschern der 7-8 Tausender gespeist, skurrile Landschaften schufen.

Zaubertal mit Wasserfällen

Zaubertal mit Wasserfällen

Bergdorf auf 1500m

Bergdorf auf 1500m

Die senkrechten Felswände in ausdrucksvollen Formen, zum Teil stark überhängend, von hunderten von Metern hohen Wasserfällen geteilt und die im Bachlauf noch sehr saftige Vegetation sind eine Kombination, die wir gerne länger in uns aufnehmen hätten wollen – zu eindrucksvoll und verblüffend eigentlich, um daran vorbei zu pusten – auf den auf und ab führenden Felspfaden.

Weihnachtssternbaum

Weihnachtssternbaum

Annapurna Massiv

Annapurna Massiv

Kleine Erfrischung

Kleine Erfrischung

Felsimpressionen

Felsimpressionen

Leider ging dieser zauberhafte Teil, der von ca. 1200 m auf 2000m führte und in Süd-Nordrichtung verlief, dann zu Ende und  in ein sich öffnendes nordwestlich verlaufendes Hochtal über . Jetzt kamen Bergriesen zum Vorschein, die in dem Maße weißer wurden, in welchem sie an Höhe zunahmen.

Der Gehweg war jetzt nicht mehr so spektakulär und auch mässig aber stetig ansteigend auf eine Höhe von 2650 m nach dem 4. Tagesmarsch. Waren die Lodges in den ersten Tagen noch angenehm warm, so fingen wir ab dem 5. Tag an, warmes Wasser und warme Zimmer bzw. Aufenthaltsräume zu vermissen.

Eine kurze Vorstellungshilfe zu den Lodges.
Die Zimmerwände in den weiter unten liegenden Lodges sind meist einfach aus Holz mit Lüftungsritzen und Sichtmöglichkeit zum Nebenzimmer. Die Toiletten, entweder in einer Hütte außerhalb oder innerhalb,  z.T. sogar im Zimmer, sind Stehklos mit Wasserhahn und Wasserkübel zum Nasswaschen mit den Händen. Klopapier ist nicht vorhanden und unerwünscht – sehr gewöhnungsbedürftig zuerst, aber mittlerweile praktikabel. Obwohl mir immer noch nicht klar ist, wie  und wohin die Chose abgeht ohne ein Kanalisationssystem, so ist doch verwunderlich, dass es fast nirgends nach Toilette riecht.

In der 6. Nacht schliefen wir auf 3300 m und zum ersten mal schlecht. Eigentlich wollten wir nur ein buddhistisches Kloster besichtigen, doch als wir herauskamen, fing es an zu schneien und wir nahmen die nächste Lodge als Unterschlupf und schließlich auch als Schlafstelle, da es nicht mehr aufhörte zu schneien.

Kloster Upper Pisang

Kloster Upper Pisang

Gebetsmühlen

Gebetsmühlen

Ständige Begleiter

Ständige Begleiter

In dieser Nacht froren wir zum 1. mal richtig. Zum Abendessen wurde zwar der Kanonenofen im Aufenthaltsraum kurz angeheizt, aber nur für die Zeit des Essens. In Nepal ist Holz ziemlich knapp und daher spart man damit. Von hier ab froren wir abends manchmal, nachts eine Zeit lang, bis das Bett und der Schlafsack warm wurden und oft morgens wollten wir nicht raus in die Kälte. Somit wurden die Wasch- und Toilettenaktivitäten auf ein Minimum reduziert und was wir Tags an hatten wurde größtenteils auch Nachts anbehalten und zwar zunehmend mit steigender Höhe und damit niedrigeren Temperaturen. Damit hatten wir nicht gerechnet und dies machte unsere Tour auch immer mehr zur “Tortur”.

Schnee am Morgen

Schnee am Morgen

Erstes Frieren im Bett

Erstes Frieren im Bett

Die Highlights fanden tagsüber statt, da sich die imposanten weißen Riesen sich jetzt immer mehr und offener zeigten – vor allem frühmorgens, solange die weißen Wolken noch nicht aufzogen und ihre Kronen teilweise und gegen Abend oft ganz zu bedecken.

Erste Yaks im Horchgebirge

Erste Yaks im Horchgebirge

Yak

Yak

Mittlerweile waren wir in Manang, der “Hauptstadt” des Hochtales hinter dem breiten Annapurnamassiv auf 3500m angekommen und die gesamte Reihe der Gipfel und ihre Gletscherlandschaften eröffneten sich unserem Auge. Annapurna II mit 7970 m ein Fastachttausender, dann die 7-einhalb-Tausender Annapurna III und IV sowie der Gangapurna und weiter hinten noch der Tilicho Peak – eine riesige Kulisse, die man in den folgenden Tagen aus immer wieder leicht sich ändernden Perspektiven bestaunen konnte. Wir hatten auch das Glück, 2-3 sehr sonnige Tage mit klarer Sicht zu erwischen.

Manang aufgehende Sonne am Annapurna

Manang aufgehende Sonne am Annapurna

Manang aufgehende Sonne am Annapurna

Manang aufgehende Sonne am Annapurna

In Manang, einem großen Dorf mit einem ursprünglichem alten Ortsteil aus urigen Steinhäusern und Gehöften und dem Hotel- und Gaststättenteil für die sich hier vor dem letzten großen Anstieg sammelnden Trekkergruppen ist mehr als ein Tag Aufenthalt wert. Man kann hier nochmals in den Shops warme Kleidung oder einheimischen Schmuck wie buddhistische Gebetsketten und vieles mehr kaufen. Es gibt sogar ein Kino mit 3 Vorführungen täglich incl. Popcorn aber ohne Heizung. Natürlich schaue ich mir „7 Jahre in Tibet“ auf englisch an.

Wir bleiben hier 3 Nächte, bzw. 2 Tage. Ein Tag Ruhe zur Höhenakklimatisierung wird allgemein dringend angeraten. Die 2 Höhenfachärzte aus England und den USA, die hier in einer Krankenstation freiwillig zur Beratung und Behandlung der Accute Mountain Sickness (AMS) zur Verfügung stehen und ein Forschungsprogramm über optimale Medikation durchführen, empfehlen sogar 3-4 Nächte hier zur Akklimatisierung.
Höhenkrankheit kann jeden erwischen, ganz egal wie alt, fit oder welchen Geschlechts man ist und kann in akuten Fällen sogar tödlich verlaufen.

Der Hypochonder in mir war natürlich schnell geweckt, als ich erfuhr, dass Schlafstörungen, leichte Kopfschmerzen, Übelkeit und Gleichgewichtsprobleme erste, leichtere Anzeichen dafür sind und dies bei mir auch vorhanden war. Also ging ich zur Sprechstunde und erhielt das entsprechende Mittel Diamox verschrieben, mit dem Rat, es durchgehend bis zur Passhöhe einzunehmen. Dies verunsicherte mich doch so, dass ich jetzt bis zum Pass meine Bedenken und Befürchtungen hatte, was natürlich den Spaßfaktor in Zusammenhang mit dem bereits erwähnten Frieren erheblich heruntersetzte.
Die Symptome verringerten sich dann doch einigermaßen und so unternahmen wir nach dem 1. Tag relaxen dann am 2. Tag einen schönen aber steilen Aufstieg zum Kloster des 96-jaehrigen Lama, der mit seiner 63-jaehrigen Tochter 350 m über Manang in dieser in die Felswand eingemauerten Gompa allein lebt.

Gompa in Fels gehauen

Gompa in Fels gehauen

Der Aufstieg war auch als Test bzgl. der Anpassung geeignet und bot einen grandiosen Ausblick auf die gegenüberliegenden Annapurnaspitzen. Wir spendeten 100 Rupien und erhielten eine Privataudienz beim Lama incl. Segen, einer Kette und eine heiße Tasse Tee.

Hundertlama

Hundertlama

Hundertlama und Tochter

Hundertlama und Tochter

Altar in der Gompa

Altar in der Gompa

Herrliche Sicht von der Gompa

Herrliche Sicht von der Gompa

Der Segen des Lamas

Der Segen des Lamas

Mit diesem seelischen Beistand gestärkt, machten wir uns am kommenden Morgen, dem 10. Tag, auf zur zweitletzten Etappe vor dem großen Anstieg zum Pass.

Abstieg vom Kloster

Abstieg vom Kloster

Wir hatten uns entschieden, für die 3 Tage einen Träger anzuheuern, um den großen Rucksack und damit die Hauptlast von unseren Schultern zu nehmen.

Unser Träger Gontsha

Unser Träger Gontsha

Enge Gasse in Manang

Enge Gasse in Manang

Aufwärts in Richtung Pass

Aufwärts in Richtung Pass

Dies sollte sich bald als sehr weiser Entschluss herausstellen. Es ging an diesem Tag über ca. 4,5 Std. vorbei an grasenden Yaks und in einiger Entfernung sahen wir sogar ein Rudel der ziegenähnlichen Himalaya-Thars. Yak Kharka liegt 4050 m ü.M.. Der Anstieg war moderat aber doch schon kurzatmig. Der nächste Aufstieg am folgenden Tag nach Thorang Phedi führte auf 4450m und zur letzten Übernachtung vor dem Pass.

High Camp

High Camp

Nun wurde es richtig kalt und sämtliche Kleidung blieb an im Schlafsack. Auch die Nervosität wuchs – schaffen wir es, bleiben wir fit und gesund – nur noch ein Gedanke – Rüber!!

Und nun war Brigitte an der Reihe. Mitten in der Nacht wacht sie auf – mir ist schlecht, ich kann nicht schlafen – mir ist soo schlecht. Was tun? Müssen wir umdrehen? Sie beschließt zu trinken. Sie trinkt das eiskalte Mineralwasser, das wir mitgeschleppt hatten. 2 Liter Zug um Zug und siehe da – am morgen (4 Uhr) ist alles O.K.

Dies ist ein weiteres Problem, bei der Kälte trinkt man nicht mehr so viel – empfohlen werden jedoch 3-4 Liter minimal.

Auf geht’s zum Kampf gegen 1000m Höhe bei dünner Luft, Kälte, Unsicherheit und bei Dunkelheit ziehen wir los um 4.45 Uhr mit Handschuhen, Tibetermütze, langen Unterhosen und kurzem Atem.

Aufbruch morgens um 4:30 Uhr

Aufbruch morgens um 4:30 Uhr

Unser 18-jähriger Träger geht voraus mit ca. 20 kg auf dem Rücken – ich vielleicht mit 7kg hinterher. Viel zu schnell – er kennt keinen kurzen Atem. Es gibt nur ein Rezept – langsame, kleine Schritte, ganz kleine, langsame Schritte. Wir finden unseren Rhythmus vorbei an Gruppen die noch langsamer gehen- noch mehr Stehpausen einlegen.

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Morgenstimmung

Morgenstimmung

Es ist sehr kalt

Es ist sehr kalt

Es wird hell, die Sonne geht auf – die Finger aber immer noch kalt. Die Zuversicht wächst – das geht schon. Nach langen 75 Min. kommen wir am High Camp auf 4850 m an und machen eine ausgedehnte 45-minuetige Teepause. Jetzt noch 600 Höhenmeter – komm, das packen wir.

Weiter geht es im langsamen Trott aber immer noch schnell genug, um einige Gruppen zu überholen – unser Junge zieht halt mit seiner Ungeduld doch am Tempo. Mein Rucksack wird schwerer, der Atem kürzer.

Brigitte bleibt jetzt auch ab und zu stehen, aber sie hat die Probleme der Nacht zurückgelassen. Bei jedem Bergrücken denke ich, ist er das schon- ist das der Pass? Nein, wieder ein Rücken.

Es kommen die letzten 200 Höhenmeter. Ich habe jetzt richtig zu kämpfen. Jeder Schritt kostet Überwindung. Gott sei Dank habe ich die Stöcke, die mich und meine Beine unterstützen und auf die ich meinen Oberkörper jetzt ab und zu im Stehen auflegen kann, um tief durchzuatmen- und weiter geht’s. Brigitte fragt mich von hinten etwas (für mich Belangloses). “Lass mich in Ruhe” zische ich – ich habe keine Energie übrig für irgend etwas außer Schritt, Schritt, Schritt …

Brigitte fragt mich besorgt, ob sie mir einen der von Einheimischen angebotenen Esel mieten soll, um mich zum Pass hoch zu tragen.

Ein Esel für Herbert

Ein Esel für Herbert

Niemals, 100 Höhenmeter vor dem Pass noch auf einen Esel zu klettern und mich rüber tragen zu lassen- “du spinnst wohl, dann nimm mir doch lieber den Rucksack ab”. Das da vorne könnte doch schon der Pass sein?? Links in einiger Höhe sehe ich eine Gruppe gehen – um Gottes willen, da soll ich noch hoch? Doch jetzt sehe ich vor mir eine Hütte mit Leuten davor – unser Träger dreht sich herum und zeigt mit dem Finger drauf. Das ist sie, die Teehütte auf Passhöhe – nur noch einige 100 Meter zu gehen. Die Gruppe rechts oben ist eine Klettergruppe, die zu einem der umliegenden 6-Tausender Peaks aufsteigt.
Es macht sich ein Gefühl der Befreiung breit – geschafft! Endlich geschafft!
Ich hätte nie gedacht, dass mich etwas so schlauchen könnte, wie die letzten 200 Höhenmeter zum Thorung La Pass.

Geschafft

Geschafft

Wir sind auf 5416m Höhe angekommen, und es ist erst 9.00 Uhr- also 3 Std. 45min. Gehzeit anstatt der angegebenen 5 Std., wobei die Zeitangaben normalerweise eher knapp bemessen waren. Zufriedenheit, ein Anflug von Stolz, mehr lässt die Erschöpfung im Augenblick noch nicht zu. Die vor uns liegenden 1600 m Abstieg interessieren mich nicht sonderlich. Jetzt gibt es erst mal einen Tee. Der Blick darf jetzt auch herum wandern und die links und rechts umliegenden Schneeberge einfangen.

Rundblick auf Passhöhe

Rundblick auf Passhöhe

Rundblick auf Passhöhe

Rundblick auf Passhöhe

Rundblick auf Passhöhe

Rundblick auf Passhöhe

Der Atem beruhigt sich langsam aber wegen der Höhe nicht ganz – jetzt natürlich noch die obligatorischen Beweisfotos vor der Passtafel mit Höhenangabe etc. umgarnt von Gebetsfähnchen – eins noch mit dem netten jungen Träger, und jetzt noch eins mit allen dreien – könnten Sie bitte mal von uns ein Foto machen … noch eins, bitte … … . Das geschafft kommt etwas flacher jetzt, gut, dass es vorbei ist. Ich werde wohl so etwas nicht nochmal machen, das eine mal genügt.

Ich brauch' ne Pause

Ich brauch' ne Pause

Wir haben es geschafft

Wir haben es geschafft

Ohne Worte

Ohne Worte

Nach einer nicht zu langen Pause geht es um 10.00 Uhr  auf zum Abstieg.

Abstieg

Abstieg

Abstieg

Abstieg

Diesmal vergnügt, obwohl meine arthrotisch geschädigten Knie mir normalerweise beim Abstieg mehr Probleme bereiten, nehme ich jetzt sogar die total vegetationslose Gerölllandschaft wahr. Der Weg zieht sich in steilen, rutschigen Serpentinen weit , endlos hinunter- ohne eine Hütte oder ein anderes Anzeichen von Mensch oder Tier bis zur ersten Rasthütte nach 1200 Höhenmeter auf 4200m. Wir kehren ein zum Mittagessen und dann geht es weitere 400 m runter zum für Hindus hochheiligen Pilgerort Muktinath auf 3800m.

Abstieg

Abstieg

Wir bezahlen unseren Träger, der von hier wieder  nach Manang zurückgeht. Die Tempelanlagen liegen am Weg, und wir besuchen sie und machen natürlich einige Aufnahmen davon.

Kloster in Muktinath

Kloster in Muktinath

Sadus in Kloster

Sadus in Kloster

Sadus in Kloster

Sadus in Kloster

Sadus in Kloster

Sadus in Kloster

Zutritt nur für Hindus

Zutritt nur für Hindus

Kleine Spende

Kleine Spende

Von hier fahren wir mit einem Jeep 1000 Meter runter ins tiefste Tal der Welt, das Kali Gandaki-Tal nach Jomosom,

Weiteres Kloster in Muktinath auf 3800m

Weiteres Kloster in Muktinath auf 3800m

Landschaftsimpressionen um Muktinath

Landschaftsimpressionen um Muktinath

Landschaftsimpressionen um Muktinath

Landschaftsimpressionen um Muktinath

Jomsom auf 2720m

Jomsom auf 2720m

übernachten und wollen am nächsten Morgen mit einem der kleinen Propellerflugzeuge nach Pokhara fliegen, aber es wurden alle Flüge an diesem Tag gecancelled.
So fahren wir mit einem Bus weiter nach Ghasa. Der Bus hat hinten, da wo andere Fahrzeuge Stoßdämpfer und ähnliches aufweisen, nichts dergleichen und so schlägt er bei jedem Schlagloch – und die “Straße” besteht nur aus solchen – durch, was Brigitte bei einem besonders großen Ebensolchen eine Platzwunde einbrachte, als sie mit dem Kopf an die Decke stieß. Ein deutscher Arzt im Bus versorgte die Wunde, bot sogar an, sie zu klammern, was Brigitte allerdings ablehnte, als er ihr erklärte, dass er an der Stelle die Haare abrasieren müsse.

Als wir in Tatopani ankamen, waren wir so durchgeschüttelt, dass ich zu der starken Erkältung, die ich aus der Frierzone mitgebracht hatte, noch Schüttelfrost bekam.

Jomsom auf 2720m

Tatopani 1200m Richtung Ghorepani 2800m

Am nächsten Morgen ging es nochmal von 1200m auf 2270m hoch, jetzt wieder mit 15 kg im Rucksack und am darauf folgenden Tag über die Passhöhe Gorepani, 2800m, wieder runter auf 2000m nach Ulleri.

Tatopani 1200m Richtung Ghorepani 2800m

Tatopani 1200m Richtung Ghorepani 2800m

Landschaftsimpressionen ...

Landschaftsimpressionen ...

Landschaftsimpressionen ...

Landschaftsimpressionen ...

Landschaftsimpressionen

Landschaftsimpressionen

Wir wollten diese Tour noch anhängen, die wir letzten Oktober in die andere Richtung schon gemacht hatten und von den Rhododendronbäumen überrascht waren, da wir hörten, dass die Rhod.-Wälder im März/April in großer Farbenpracht blühen sollen.

Blühende Wälder

Blühende Wälder

Blühende Wälder

Blühende Wälder

Blühende Wälder

Blühende Wälder

Leider war die Blüte jetzt schon so gut wie vorbei und nur noch ganz oben blühten noch einige Bäume, wie auf den Fotos zu sehen.

Wegbegleiter

Wegbegleiter

Wegbegleiter

Wegbegleiter

Am letzten Tag ging es von Ulleri nochmals 1000m runter zum Endpunkt NayaPul auf 1000m,

Feenwald

Feenwald

Naya Pul 1070m

Naya Pul 1070m

mit einigen Regenunterbrechungen und mit dem starken Drang, den lästigen Rucksack in eine Ecke zu schleudern und nie mehr anzufassen.

Die Fahrt mit dem Taxi nach Pokhara (die Busse hatten gerade mal wieder Generalstreik) war eine Wonne.

Mein Fazit: Zuhause fahr ich dann doch lieber wieder mit dem Fahrrad.

So long,

Herbert und Brigitte

Ohne Worte

Ohne Worte

Und hier noch einmal alle Bilder im Überblick …

3 Responses to Trekking Tour rund um das Annapurnamassiv

  1. Gabriele Schenk sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    es klingt alles richtig abenteuerlich, was Ihr da in der weiten Welt treibt und erlebt. Ich wünsche Euch weiterhin Kraft und Durchhaltevermögen. Und vor allem Gesundheit. Freue mich schon auf einen persönlichen Bericht nach Eurer Rückkehr.
    Liebe Grüße
    Gaby

  2. wenke sagt:

    Na bravo, es ist ja wahnsinnig was ihr alles macht, dabei dachte ich dass meine Wanderungen schon der Hammer sind, aber nun wurde ich eines besseren belehrt.
    Ich hoffe aber es geht euch gut und die Platzwunde von Brigitte ist gut verheilt. Passt gut auf euch auf und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen.
    Bis dahin sende ich euch ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
    Wenke

  3. Heidi und Dieter sagt:

    Glückwunsch ,Heidi und Ich haben die Tour 1995 auch gemacht aber in 20 tagen und ohne Bus von Besisahar nach Naudanda .wünschen euch noch schöne Tage in Nepal und eine gute Heimreise.
    Heidi und Dieter

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